Schwarz-Grün: kann das funktionieren?

Dass die CDU nicht meine Lieblingspartei ist, dürfte allgemein bekannt sein. Von dem unten verlinkten Interview mit Norbert Röttgen kann ich allerdings fast jedes Wort unterschreiben. Noch sind es paar Monate Zeit bis zum entscheidenden Parteitag der CDU. Dann wird sich zeigen, ob die CDU zu einer verantwortungsbewussten Politik in der Lage ist. Setzt sich der Schwarze Felsen (Black Rock) aus dem Sauerland, oder der Hallodri vom Niederrhein durch, dürften alle Perspektiven für Schwarz-Grün dahin sein. Die CDU wird sich überlegen müssen, wohin sie will: Als moderne, westliche, zukunftsgewandte Partei Europa weiterentwickeln oder als Neocons dem Beispiel der britischen Tories oder den US-Republicans folgen, die als korrupte Aufhetzer von Murdochs (o.ä.) Gnaden die Gesellschaften spalten und Europa zum Einsturz bringen.

Leider hängt es nicht nur vom Kanzlerkandidaten ab: ein Minister Altmaier als personifizierte Verhinderung der Energiewende, eine Agrarlobby-Ministerin, die besser in ihrem Bad Kreuznacher Wingert geblieben wäre und die personifizierte Inkompetenz des Amigoministers (be)Scheuer(t) in entscheidenden Positionen sind für mich äußerst schwer vorstellbar. Persönlich würde sich dann für mich die Frage stellen, ob nicht doch GRR die bessere Alternative wäre. Andererseits: auf antiimperialistische Wahnwichtel in Ministerrang kann ich genauso gut verzichten, wie auf eine deutsche Teaparty. Hier haben es die Linken in der Hand, etwa wie sie mit ihrer Querfront aus selbsternannten Antiimperialisten, Putinisten und Israelhassern umgehen wollen.

Einen Norbert Röttgen als Bundeskanzler, zusammen mit Cem Özdemir, Annalena Baerbock und Robert Habeck als Minister in Schlüsselpositionen könnte ich mir hingegen vorstellen. Die CDU hat es in der Hand. Ein Armin Laschet ist allerdings nicht im mindesten ernst zu nehmen

Und auch Entwicklungsminister Müller macht einen ausgesprochen guten Job. Es ist also noch nicht aller Tage Abend:

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