Neue Drehleier

Nachdem es schon lange überfällig war, habe ich mir endlich eine neue Leier geleistet. Die alte – eine französische Lautenleier aus den 70er Jahren war ein einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Der Klang zu kratzig, die Mensur zu klein und auch in sich nicht ganz exakt, musste etwas Neues her. Durch den Tipp eines Bekannten stieß ich auf den Leierbauer Geralf Grems aus dem Osterzgebirge, nahe Tharandt. Also ich im Herbst letzten Jahres mit Zug und Fahrrad hin – vom Bahnhof Tharandt aus sind es nochmal etwas 12 km über den Berg – Geralfs Leiern gesehen, gespielt und für gut befunden.

Ein halbes Jahr später war sie fertig: Vier Melodiesaiten mit Saitenhebern, zwei kräftige Schnarren, zwei Bordune, diverse Capos, Gitarrenmechaniken, ein Pick-up, vier Resonanzsaiten (ebenfalls mit Gitarrenmechaniken). Ein toller, sauberer Klang. Das ganze für ca. 3700 €. Gemessen an anderen Leiern, die nicht wirklich besser sind, ein echtes Schnäppchen!

Und selbstverständlich regt ein solches neues Instrument auch die Kreativität an.

Hier also eine Eigenkomposition im Stil französischer Tanzmusik. Chapelloise oder Cercle müssten sich darauf gut tanzen lassen. Man sollte es ausprobieren!

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